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4. Januar 2010

Der letzte Schliff

Viele fleißige Hände packen mit an, damit das Gemeindezentrum am 17. Januar zur Eröffnung strahlt. Nachdem die Straßenbauarbeiten abgeschlossen ist, und nachdem Heizung und Türen eingebaut sind - und lales auch funktioniert - sind die Fensterputzer gekommen und machen sich über die großen Glasflächen her. Die Lineoleumböden werden gerade versiegelt und das Parkett für den Festakt gesäubert.

Die Eröffnungsfeier am 17. Januar beginnt um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche. Die Festpredigt hält Probst Dr. Sigurd Rink. Anschließend wird das Gemeindezentrum der Gemeinde übergeben.

 

 

 

19. September 2009

Fundraising-Preis

Mit einem Fundraisingpreis ist die Evangelische Kirchengemeinde Flörsheim für ihre Spendenaktion um das leuchtende Herz am 19. September in Wiesbaden im Rahmen einer Ideenmesse der Evangelischen Kirche ausgezeichnet worden. Verbunden mit dem Preis ist eine Geldsumme in Höhe von 7.000 Euro, die zufällig genau den Herstellungskosten des Leuchtherzens an der Baustelle des neuen evangelischen Gemeindehauses entspricht. Die Jury lobte die Kirchengemeinde für ihre pfiffige Idee, das mit modernen LED’s bestückte Herz mittels eines Telefonanrufs zum Leuchten zu bringen und dieses im selben Moment auf der Homepage beobachten zu können.

 

 
 

28. August 2008

Kirchengemeinde druckt Umtausch-Geld

Nein es ist kein Falschgeld, es sind echte Flörsheimer Herzen, Hunderter-Scheine, frisch gedruckt, alle nummeriert und sie liegen in einem Geldkoffer bereit. Fleißige Helfer verteilen die Herzens-Geld-Scheine ab dem 28. August 2009 an alle 7.000 Flörsheimer Haushalte im Stadtgebiet. Mancher Finder wird sich fragen, was er damit kaufen kann und wo. Vorn ist die evangelische Kirche zu sehen und auf der Rückseite tragen alle Scheine einen Stempel „Zum Umtausch bereit“. Gemeint ist der Umtausch in Euro zum Kurs 1:1, aber nicht um das umgetauschte Geld zu behalten, sondern um es für das neue evangelische Gemeindezentrum zu spenden.

 

 

 

20. Februar 2009

Das Richtfest

Am 20. Febraur wird Richtfest gefeiert. Alle Welt ist eingeladen, um 16 Uhr zum halbfertigen Gemeindehaus zu kommen und einen zünftigen Richtspruch zu hören sowie Rippchen mit Kraut zu essen. Für Getränke ist auch gesorgt. Selbst an eine Heizung im noch unverputzten Gemeindesaal hat die Kirchengemeinde gedacht! Nach einer Zwangspause wegen der kalten Witterung im Januar sind die Arbeitenaber dennoch gut im Zeitplan. Der Zimmermann setzt ab Montag (16.2.)den Dachstuhl.

 

 

 

6. Dezember 2008

Nikolaus hat den Grundstein gebracht

Nachdem der Nikolaus am 6. Dezember überall in Flörsheim Schuhe und Stiefel gefüllt hatte, eilte er zur Baustelle des neuen evangelischen Gemeindezentrums in der Erzbergerstraße und brachte mit zwei Knechten im großen Sack den Grundstein. Pfarrer Martin Hanauer klärte die Anwesenden Flörsheimer Bürger über den heiligen Mann auf und verriet, dass sein katholischer Kollege Frank-Peter Beuler an diesem Tag die Gestalt des Heiligen Nikolaus angenommen hat. „Das ist ein gutes Zeichen der Ökumene“. Iin den 30x30x11 cm großen Hohlraum wurde unter anderem die Grundsteinlegungsurkunde gelegt, die alle Anwesenden zuvor unterschrieben hatten. Der Kasten wurde zugelötet, kam in den Stein und wurde mit zwei mal drei Hammerschlägen verschlossen.

 

 

13. Oktober 2008
Es geht los... der Bau beginnt

Als erstes kam der Kran, knapp an der Straße mit schweren Gewichten, die ihn fest halten wenn er auf die Baustelle herüberschwenkt. Dan kam der Bauwagen und dann wurde gebaggert. Am Fuß der Baugrube haben die Arbeiter jetzt damit begonnen, die Streifenfundamente zu gießen, auf die dann die Bodenplatte gelegt wird.

 

 

10.10.2008
Visitenkarten "Lass das Herz leuchten"

Überall in Flörsheim kursieren jetzt 5.000 Visitenkarten "Lass das Herz leuchten". Versehen mit der Telefonnummer der Herz-Anrufaktion ziehen sie ihre Kreise und werden weiter gegeben. Bis zum Spatenstich haben bereits 500 Menschen das Flörsheimer Herz leuchten lassen. Und noch sehr viele mehr haben es im Internet betrachtet.

 

 

 

9.10.2008
Erster Spatenstich

Federweißem und Brezeln gab zum Spatenstich. Besonders tief stach der Flörsheimer Bürgermeister seinen Spaten in die Erde: Denn seine Erde vom symbolischen Baugeginn wurde mit 50 –Cent – Stücken aufgewogen: 800 € war der Spatenstich des Bürgermeisters wert! Eine tolle Sache, weil dieser Betrag auch eine weitere großzügige Spende war! Die weiteren Spatenstecher waren: Matthias Edling vom Architekturbüro Kulla, Pfr. Christoph Wildfang, Bürgermeister Michael Antenbrink und Pfr. Martin Hanauer. 100 Menschen verfolgten gut gelaunt die Aktion.

 

 

8.8.2008
Flörsheimer Herz leuchtet

Mit einem kräftigen Applaus begrüßten die Neugierigen das erste Aufleuchten des Flörsheimer Herzen an der Erzbergerstraße. Genau um 20.08 Uhr hatte Schirmherr Kurt-Jochem Graulich das Herz aus mehreren hundert Power-LED’s mit seinem Telefon eingeschaltet. Laut las er die Ziffern vor und schon erstrahlte das Herz in einem warmen Violett, der Farbe der evangelischen Kirche. „Der Bau des neuen Gemeindezentrums ist ein großartiges Projekt für unsere Heimatstadt“ sagte der Flörsheimer Unternehmer. Und er forderte die Flörsheimer auf, das Leuchtherz über ihre Festnetztelefone einzuschalten und an der Spendenaktion mit kleinen und großen Beträgen teilzunehmen.

 
 

6.8.2008
Ein Bunker wird ausgegraben

Zur Überraschung aller Fachleute stieß der Bagger gegen Ende der Abrissarbeiten unter dem Spatzennest auf starken Beton. Zutage trat ein Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Sofort wurde alles genau untersucht. Pfarrer Martin Hanauer stieg hinab und fand Brettchen, die als Kerzenhalter gedient hatten. Der Beton wurde abtransportiert und der Hohlraum verfrfüllt.

 


Das alte Gemeindehaus muss weichen

Fein säuberlich getrennt nach Metall und Bauschutt verabschiedete sich das alte Gemeindehaus auf dem Rücken von 35 Lastern. Zuvor hatte man alles Brauchbare ausgebaut. Nicht ein Rohr ging verloren. Zwei Tonnen Stahl konnte man sogar wiederverwerten, eingeschmolzene Metallteile vom alten Gemeindehaus wurden woanders wieder in Stahlträger gegossen. Zerkleinerter Schutt wird zerkleinert und anderswo wieder verbaut. Wie zu Haus wurde getrennt, was trennbar war.
Damit den Nachbarhäusern nichts geschieht, ging die Abrissfirma besonders vorsichtig und zu Werke. So passierte auch nichts als ab und zu der Grund etwas absackte. Nun ist alles fachmännisch festgerüttelt. Hier beißt sich eine riesige Zange durch den Stahlbeton.    

 

 

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